Geboren 12. Juni 1977 · Decatur, Alabama, USA
James Hunter begann schon in sehr jungen Jahren, Filme zu drehen. Im Alter von 13 Jahren realisierte er 1990 einen „Star Wars“-Film – unter Verwendung von Actionfiguren, Bluescreen-Technik und Spezialeffekten –, nachdem er eigens ein lokales Fernsehstudio angemietet hatte. Mit 14 Jahren verfasste er das Drehbuch zu „Robin Hood: Prince of Sherwood“ und stemmte mithilfe seines Vaters und einiger Freunde seinen ersten Langfilm, der auf 16-mm-Material gedreht wurde. Die Produktion des Films nahm drei Jahre in Anspruch; die Premiere fand schließlich im Januar 1994 im örtlichen Stadttheater statt. Die Eintrittskarten wurden für 5 Dollar verkauft, und innerhalb von zwei Tagen sahen sich rund 3.000 Zuschauer den Film an. James brachte sich autodidaktisch bei, wie man eine 16-mm-Filmkamera bestückt und bedient, und eignete sich zudem selbst die Technik des Filmschnitts an. Noch im selben Jahr, im Alter von 17 Jahren, startete Hunter den Versuch, seinen zweiten Langfilm zu realisieren – diesmal übernahm er neben der Regie auch die Hauptrolle. Der ebenfalls auf 16 mm gedrehte und geschnittene Film „The River Bridge“ wurde 1996 fertiggestellt. In diesem Film spielte Charles Napier mit, ein erfahrener Charakterdarsteller, der vor allem in den 1980er und 90er Jahren bekannt war. 1997 heiratete Hunter und zog nach Los Angeles, wo er am Los Angeles City College Film, Theaterwissenschaften und Philosophie studierte. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, arbeitete er im Virgin Mega Store in Hollywood, als Kellner im Restaurant „Hamburger Hamlet“ sowie als Statist. Angesichts der digitalen Revolution und der Zurückhaltung Hollywoods, einen so jungen Regisseur ernst zu nehmen, stellte Hunter seine Regiearbeit vorerst ein und wandte sich im Alter von 20 Jahren der Schauspielerei zu; im Jahr 2004 wurde er Mitglied der Screen Actors Guild. Seine in der Jugend gedrehten Filme blieben zunächst unveröffentlicht im Regal stehen – bis Hunter sie im Jahr 2008 mithilfe von Ryan Sims in den Vertrieb brachte, woraufhin die Filme schließlich über Indieflix und Amazon.com veröffentlicht wurden. Im April 2013 lud Hunter die beiden Filme auf YouTube hoch. Im Jahr 1999 begann Hunter mit der Produktion seines dritten Films, „Vagabond Lover 1999“. Die Produktion musste jedoch eingestellt werden, nachdem einer der Investoren seine finanzielle Unterstützung zurückgezogen hatte. Zwanzig Jahre später nahm Hunter die Vorproduktion erneut auf, widmete sich dem Projekt aufs Neue und schrieb hierfür sowohl neue Szenen als auch neue Charaktere. Im Jahr 2020 legte die Covid-Pandemie die Produktion ein zweites Mal still. Die Wiederaufnahme der Produktion ist für 2023 geplant. Bis zum Jahr 2023 hat James mehrere neue Projekte verfasst, darunter zwei Horrorfilme, eine Fortsetzung seines ursprünglichen Robin-Hood-Films sowie einen Film, der auf der wahren Geschichte seiner verstorbenen Tante Mary Faye Hunter basiert, welche 1967 ermordet wurde.

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