
Geboren 19. Aug. 1933 · Denver, États-Unis
Debra Paget (geboren als Debralee Griffin) (* 19. August 1933 in Denver, Colorado) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde in eine Schauspielerfamilie geboren. Auch ihre beiden Schwestern und ihr Bruder waren, nicht zuletzt angetrieben von der ehrgeizigen Mutter, für Film und Fernsehen tätig. Debra Paget nahm Tanz- und Schauspielunterricht in New York. Bereits mit 14 Jahren wurde sie von 20th Century Fox unter Vertrag genommen und debütierte 1948 in Robert Siodmaks Thriller Schrei der Großstadt. Zu Beginn ihrer Karriere wurde die noch Minderjährige als „süßes Mädchen vom Lande“ vermarktet, das bei der Mutter lebt und ein Zimmer mit der Schwester teilt. In ihren Filmen gab sie meist die „verführerische Unschuld“. Ihr als exotisch betrachtetes Aussehen führte zu zahlreichen Rollen als Indianerin und orientalische Schönheit. In den fünfzehn Jahren ihrer Karriere wurde sie in etwa dreißig Filmen besetzt. Ihre größten Erfolge hatte sie 1950 an der Seite von James Stewart in dem Western Der gebrochene Pfeil, 1956 in Cecil B. DeMilles Monumentalfilm Die zehn Gebote und im selben Jahr als Partnerin Elvis Presleys in dessen erstem Kinofilm Pulverdampf und heiße Lieder. Zu diesem Zeitpunkt war Debra Pagets Kontrakt mit Fox bereits abgelaufen und nicht erneuert worden, da ihre Ausstrahlung auf das Kinopublikum nicht den Erwartungen entsprochen hatte, obwohl sie als eine der schönsten Filmschauspielerinnen ihrer Zeit galt. Sie bemühte sich in ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Rollenwahl fortan um ein exzentrischeres und freizügigeres Image, trat unter anderem auch auf den Showbühnen von Las Vegas auf, konnte jedoch Kritik und Publikum damit ebenfalls nicht überzeugen. 1959 übernahm sie eine Hauptrolle in den von Fritz Lang inszenierten, aufwändigen deutschen Produktionen Der Tiger von Eschnapur und Das indische Grabmal. Hier zählten ihre für damalige Zeiten gewagten (und für die in den USA gezeigte Fassung zensierten) erotischen Tempeltänze zu den Höhepunkten dieser Alterswerke Langs, die erst nach Jahren international einen gewissen Kultstatus erlangen sollten. Anfang der 1960er Jahre trat sie in einer Filmrolle als Mörderin auf und drehte zwei Horrorfilme für Roger Corman. Danach beendete sie ihre Filmkarriere und zog sich ins Privatleben zurück.

Debra Paget, For Example
2016

Das ist Elvis
1981

Burkes Gesetz
1963

Die Folterkammer des Hexenjägers
1963

Der grauenvolle Mr. X
1962

Most Dangerous Man Alive
1961

Der Mönch und die Gefangene
1961

Why Must I Die
1960

Der Fluch des Pharao
1960

Journey to the Lost City
1960

Tausend Meilen Staub
1959

The DuPont Show with June Allyson
1959

Johnny Ringo
1959

Riverboat
1959

Das indische Grabmal
1959

Der Tiger von Eschnapur
1959

Von der Erde zum Mond
1958

Flucht nach Mexiko
1957

Sturm über Persien
1957

Die Zehn Gebote
1956

Pulverdampf und heiße Lieder
1956

Die letzte Jagd
1956

The 20th Century Fox Hour
1955

The Millionaire
1955

Die weisse Feder
1955

Seven Angry Men
1955

Climax!
1954

Die Gladiatoren
1954

Prinz Eisenherz
1954

Prinzessin vom Nil
1954

The Gambler from Natchez
1954

Die Legion der Verdammten
1952

Im Dutzend heiratsfähig
1952

Liebe, Pauken und Trompeten
1952

Vierzehn Stunden
1951

Insel der zornigen Götter
1951

Die Piratenkönigin
1951

Der gebrochene Pfeil
1950

Blutsfeindschaft
1949

It Happens Every Spring
1949

Schrei der Großstadt
1948