Geboren 22. März 1926 · Chemnitz, Germany
Löser erhielt privat Schauspielunterricht (1948–1950). Als Theaterschauspielerin war Löser von 1952 bis 1993 am Maxim-Gorki-Theater engagiert, nur unterbrochen von einem kurzen Engagement am Hans Otto Theater in Potsdam. Bei der DEFA und beim Fernsehen der DDR war Löser seit 1956 als Charakterdarstellerin in zahlreichen Filmen und Fernsehserien zu sehen. Oft spielte sie „kleine, komödiantische Rollen“. Sie arbeitete mit den Regisseuren Iris Gusner und Roland Gräf. In dem Märchenfilm Das blaue Licht spielte sie die Kammerfrau. Unter Roland Gräf spielte sie mehrfach prägnante Nebenrollen. In dem seinerzeit beim Publikum sehr erfolgreichen Jugendfilm Sieben Sommersprossen, der mehrfach auch im westdeutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, hatte sie eine Hauptrolle. Unter der Regie von Herrmann Zschoche spielte sie die Rolle der Frau Kraenkel, die Leiterin eines Feriencamps. Auch Zschoche setzte Löser später weiterhin in Nebenrollen ein, unter anderem 1987 in dem Filmdrama Die Alleinseglerin. Löser trat auch in politischen und literarischen Kabarettprogrammen auf. Mitte der 1990er Jahre zog sich Löser weitgehend vom Schauspielberuf zurück. Sie verstarb am 24. Mai 2012 in Berlin.

Die Taube auf dem Dach
1990

Die Alleinseglerin
1987

Jan auf der Zille
1986

Meine Frau Inge und meine Frau Schmidt
1985

Taubenjule
1983

Märkische Forschungen
1982

Sabine Kleist, sieben Jahre
1982

Als Unku Edes Freundin war
1981

Die Verlobte
1980

Glück im Hinterhaus
1980

Lachtauben weinen nicht
1979

Sieben Sommersprossen
1978

Eine Handvoll Hoffnung
1978

Das blaue Licht
1976

Bankett für Achilles
1975

Maria und der Paragraph
1974

Polizeiruf 110
1971