
Geboren 20. Okt. 1917 · Paris, France
Jean-Pierre Grumbach (20. Oktober 1917 – 2. August 1973), bekannt unter seinem Künstlernamen Jean-Pierre Melville (französisch: [mɛlvil]), war ein französischer Filmemacher. Er gilt als einer der geistigen Väter der Nouvelle Vague und war einer der ersten völlig unabhängigen französischen Filmemacher, der sowohl kommerziellen als auch kritischen Erfolg erzielte. Zu seinen Werken zählen die Kriminalfilme „Bob le flambeur“ (1956), „Le Doulos“ (1962), „Le Samouraï“ (1967) und „Le Cercle Rouge“ (1970) sowie die Kriegsfilme „Le Silence de la mer“ (1949) und „Army of Shadows“ (1969). Melvilles Themenwahl und sein filmischer Ansatz waren stark von seinem Dienst in der französischen Résistance während des Zweiten Weltkriegs geprägt. In dieser Zeit nahm er das Pseudonym „Melville“ als Hommage an seinen amerikanischen Lieblingsautor Herman Melville an. Nach Kriegsende behielt er es als seinen Künstlernamen bei. Sein sparsamer, existentialistischer, aber stilvoller Ansatz im Film noir und später im Neo-Noir, insbesondere in den Kriminaldramen, hat nachfolgende Generationen von Filmemachern stark beeinflusst. Roger Ebert bezeichnete ihn als „einen der größten Regisseure“.

Belmondo l'incorrigible
2022

Der Virtuose des Gangsterfilms - Jean-Pierre Melville
2020

Der Frauenmörder von Paris
1963

Im Zeichen des Löwen
1962

Der Kampf auf der Insel
1962

Außer Atem
1960

Zwei Männer in Manhattan
1959

Alchimie der Liebe
1957

Drei Uhr nachts
1956

Orpheus
1950

Vingt-quatre heures de la vie d'un clown
1946