
Geboren 23. Apr. 1936 · Vernon, Texas, USA
Roy Kelton Orbison war ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Gitarrist, bekannt für seine unverwechselbare und kraftvolle Stimme, seine komplexen Songstrukturen und seine düsteren, emotionalen Balladen. 1956 wurde er auf Anraten von Johnny Cash von Sam Phillips von Sun Records unter Vertrag genommen. Elvis Presley verließ Sun Records, und Phillips suchte einen Nachfolger. Seine erste Aufnahme für Sun, „Ooby Dooby“, ähnelte musikalisch Presleys frühen Sun-Aufnahmen. Er hatte mäßigen Erfolg bei Sun, aber feierte seine größten Erfolge bei Monument Records. Von 1960 bis 1966 erreichten 22 Singles von Orbison die Top 40 der Billboard-Charts. Fast alle seine Top-10-Hits schrieb er selbst oder war Co-Autor, darunter „Only the Lonely“ (1960), „Running Scared“ (1961), „Crying“ (1961), „In Dreams“ (1963), „Oh, Pretty Woman“ (1964), „I Drove All Night“ (1987), „She's a Mystery to Me“ (1988), „You Got It“ (1988) und „California Blue“ (1988). Nach Mitte der 1960er-Jahre erlitt Orbison mehrere persönliche Schicksalsschläge, und seine Karriere geriet ins Stocken. In den 1980er-Jahren erlebte er dank des Erfolgs mehrerer Coverversionen seiner Lieder ein Comeback. 1988 gründete er zusammen mit George Harrison, Bob Dylan, Tom Petty und Jeff Lynne die Supergroup Traveling Wilburys. Orbison starb im Dezember desselben Jahres im Alter von 52 Jahren an einem Herzinfarkt. Einen Monat später wurde sein Song „You Got It“ (1989) als Solo-Single veröffentlicht und erreichte als erste seiner Karriere seit fast 25 Jahren die Top 10 sowohl in den USA als auch in Großbritannien. Zu Orbisons Auszeichnungen zählen die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und die Nashville Songwriters Hall of Fame (1987), die Songwriters Hall of Fame (1989) sowie die Musicians Hall of Fame and Museum (2014). Er erhielt einen Grammy Lifetime Achievement Award und fünf weitere Grammy Awards. Der Rolling Stone listete ihn auf Platz 37 der „Größten Künstler aller Zeiten“ und auf Platz 13 der „100 Größten Sänger aller Zeiten“. Im Jahr 2002 listete ihn das Billboard-Magazin auf Platz 74 seiner Liste der 600 besten Musiker.

Roy Orbison: Love Hurts
2017

Roy Orbison: One of the Lonely Ones
2015

Rock and Roll Hall of Fame Live - Light My Fire
2009

Roy Orbison - Live at Austin City Limits
2002

She's Having a Baby
1988

Just Our Luck
1983

Living Legend: The King of Rock and Roll
1980

Roy Orbison: Live From Australia
1973

The Fastest Guitar Alive
1967

Top of the Pops
1964