
Geboren 24. Jan. 1937 · Le Creusot, Saône-et-Loire, France
Marie-Pierre Casey ist eine französische Schauspielerin, geboren am 24. Januar 1937 in Creusot, Saône-et-Loire. Marie-Pierre Casey wurde am 24. Januar 1937 in Le Creusot geboren. Ab dem neunten Lebensjahr besuchte sie zusammen mit ihrer Schwester ein Internat in Charolais. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater. Ihre erste Rolle war die der Doc, der Anführerin der sieben Zwerge in dem Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ der Brüder Grimm, aufgeführt bei der Jahresabschlussfeier der Nonnen. Sie studierte am Conservatoire de Lyon und am Cours Simon in Paris, bevor sie in den Cabarets am linken Seineufer (Rive Gauche) auftrat. Anfang der 1950er-Jahre hatte Marie-Pierre Casey eine kleine Rolle in dem Film „Verbotene Spiele“ (1952) von René Clément, in der sie als Schatten zu sehen war. 1960 hatte sie einen kurzen Auftritt als Krankenschwester in Jean Bastias Film „Certains l'aiment froide“. 1967 spielte sie eine Kassiererin im Royal Garden in Jacques Tatis „Playtime“. 1970 wirkte sie in drei Filmen mit: „Die Dinge des Lebens“ von Claude Sautet, „Die Kinder von Mata Hari“ von Jean Delannoy und „Le Cinéma de papa“ von Claude Berri. 1980 wurde sie in ganz Frankreich durch ihre Rolle in der Fernsehwerbung für das Johnson-Reinigungsmittel Pledge (in Frankreich „Pliz“ genannt) bekannt. In dem Werbespot sprüht Casey, als Putzfrau verkleidet, das Produkt auf einen großen Tisch, zieht eine Schürze an und rutscht bäuchlings den Tisch hinunter. Sie sagt: „So ist es besser, denn das würde ich nicht jeden Tag machen“, was den Werbespot zu einem großen Erfolg beim Fernsehpublikum machte. Durch diese Rolle wurde auch Jean Becker auf sie aufmerksam, die sie bei einer Werbepreisverleihung bemerkte und ihr daraufhin eine Rolle anbot.

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